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Diskussion um Fluglärm-Plakate: Flörsheims Bürgermeister fürchtet um das Image der Stadt

(Main-Spitze 14.09.2016) FLÖRSHEIM – Plakate an den Ortseingängen, die auf die Fluglärmbelastung der Stadt hinweisen – nicht mit Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD). Der fürchtet nämlich um das Image der Stadt, sollten Besucher, darunter vielleicht sogar Investoren, schon an den Toren der Kommune darauf hingewiesen werden, dass viele Menschen hier unter dem Fluglärm leiden … weiterlesen

Rede von der Montagsdemo im Terminal von Frau Birgit von Stern BI Flörsheim Hochheim

Es ist schon lange her, dass ich hier meine letzte Rede halten durfte. Damals standen hier eine ganze Menge mehr Leute, heute zeigt sich, wie schwer es ist, über einen Zeitraum von jetzt fast 5 Jahren diesen berechtigten Protest aufrecht zu erhalten.

Wir haben heute unser altes Banner von 2012 mitgebracht, die Silhouette von Hochheim, das Gleiche gab es mit der Silhouette von Flörsheim, zwei typische Kleinstädte des Rhein-Main-Gebiets mit langer Tradition, geprägt von Weinbau, Landwirtschaft und Kleingewerbe. Ursprünglich kleine Ruhepole im Randgebiet der Bankenmetropole Frankfurt mit ihrem Flughafen, längst aber verlärmt und von Abwanderung einer Vielzahl seiner Mitbürger bedroht und auch schon betroffen, die sich diesem perversen Diktat des Luftverkehrsmarktes nicht beugen wollenweiterlesen

Pressemitteilung der BI Flörsheim-Hochheim vom 05.09.2016

Immer wieder Montagsdemo gegen Fluglärm

Nach der Sommerferienpause mit den Mahnwachen findet jetzt wieder regelmäßig die Montagsdemo am Terminal 1 des Frankfurter Flughafens statt, immer um 18.00 Uhr.
Am nächsten Montag, den 12. September spricht Birgit Stern für die BI Flörsheim Hochheim über den aktuellen Stand der Fluglärmproblematik. Es geht um Banner, Lärmobergrenze und Fluglärmschutzgesetz und es geht vor allem darum „den Protest gegen die Verlärmung einer dicht besiedelten Region und für die Gesundheit der Bewohner und die gesunde Entwicklung der Kinder aufrecht zu erhalten“, so Stern. „5 Jahre dauert der Protest am Terminal gegen die Inbetriebnahme der raumunverträglichen Landebahn Nordwest schon an und wir werden auch darüber hinaus noch einen langen Atem brauchen.“
Demonstrationsbereite Mitstreiter fahren gemeinsam zum Bahnhof Bischofsheim bzw. Raunheim und von dort mit der S-Bahn zum Flughafen.

Kontakt für Mitfahrer:
Hochheim, B. Stern 06146 / 1224
Flörsheim, C. Steube 0172 9315210


Ultrafeinstaub-Messprogramm

Es wird voraussichtlich ab dem Frühjahr 2017 ein neues Ultrafeinstaub-Messprogramm des Landes Hessen rund um den Flughafen Frankfurt aufgebaut werden. Ich sehe dies als einen kleinen Baustein zu unserer Forderung nach einer Gesamtbelastungsstudie an, um dies zu erreichen muss noch viel mehr geschehen.

Die Einzelheiten des neuen Programms werden erst Herbst  2016 vom Umwelt- und Nachbarschaftshaus und dem HLUG bekanntgegeben werden.

Der Plan sieht nach meinen Informationen wie folgt aus:

Es werden zwei neue Meßcontainer für Ultrafeinstaubmessungen gekauft, die Ausschreibung ist bereits erfolgt. Ein Meßcontainer kostet etwa 100.000 Euro.

Es gibt zwischen dem hessischen Umweltministerium, der HLUG und dem UNH, wobei der Vorstand der FLK informell eingebunden ist, die Verabredung, dass insgesamt drei Mess-Stationen rund um den Frankfurter Flughafen für dieses Ultrafeinstaub-Programm errichtet werden.

Eine Station davon ist die bereits bestehende Luftmess-Station der HLUG in Raunheim, die beiden neuen Standorte müssen noch festgelegt werden.

Die Messungen sollen nicht durch die HLUG selbst durchgeführt werden, sondern es soll eine Zusammenarbeit mit einen noch zu suchenden externen Dienstleister, der entsprechend Kenntnisse hat,  geben. Ein qualifizierte Ingenieurbüros werden dazu gesucht. Es ist wohl noch keine Entscheidung gefallen.

Die bereits vorliegenden von BIs und der Stadt Mörfelden-Walldorf erhobenen Mess-Ergebnisse in Frankfurt-Sachsenhausen, Flörsheim am Main, Mörfelden-Süd und Raunheim sollen gemeinsam mit den neuen Mess-Ergebnissen ausgewertet werden. Dazu zählen  auch vorliegende  Studien aus dem europäischen und internationalen Ausland, die an verschiedenen Flughäfen erhoben wurde. Dies wird noch im Detail festlegt.

Diese  Auswertungen können wahrscheinlich erst  2018 erfolgen können,.

Neue Messwerte können frühestens nach einem halben Jahr, besser nach einem Jahr beurteilt werden.

Weitere Messungen in den Folgejahren sind notwendig.

Da die Fluglärmkommission Frankfurt (FLK), obwohl dies zu ihrem gesetzlichen Aufgabenbereich gehört, finanziell und personell nicht in der Lage ist, eigene Mess-Aktivitäten zu starten, hat der FLK-Vorstand dazu folgendes beschlossen:

Er wertet dieses neue Ultrafeinstaubprogramm als einen ersten Schritt  in die richtige Richtung und wird mit dem Umweltministerium, der HLUG, dem  UNH/FFR in Sachen Ultrafeinstaub-Messungen zusammenarbeiten.

Der Vorstand der FLK behält sich eigene Aktivitäten vor, wenn er mit der geplanten Zusammenarbeit zum neuen Ultrafeinstaubmess-Programm  unzufrieden sein sollte.

Wie dies alles genau ablaufen soll und wie es damit weitergeht, kann ich Euch im Moment noch nicht sagen,  diese Information ist als  Zwischenbericht  zu verstehen ist. Weitere Information folgen.

 

Im Regionalausschuss des Kreistages Gross-Gerau wird am 14.09.2016 um 17.00 Uhr eine öffentliche Sitzung stattfinden. Ort:  Landratsamt, Wilhelm-Seipp-Straße 4, 64521 Groß-Gerau.

Als erster Tagesordnungspunkt wird das Thema Ultrafeinstaub im Bereich des Frankfurter Flughafens mit den Referenten Dr. Klaus Wirtz, Umweltbundesamt (UBA), Prof. Dr. Stefan Jacobi Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLUG) und Herr Wolfgang Schwämmlein, Sprecher der bundesweiten Arbeitsgruppe Ultrafeinstaub behandelt.

Wenn Ihr Euch informieren möchtet, könnt Ihr gerne daran teilnehmen. 

 

Dirk Treber

Interessengemeinschaft zur Bekämpfung

des Fluglärms (IGF) Rhein-Main e. V.


Ein sehr lesenswerter Artikel aus der ZEIT vom 25.08.2016 zu den nicht eingetretenen Versprechungen von Politik und Fraport AG, 100.000 neue Arbeitsplätze durch den Flughafenausbau im Rhein-Main-Gebiet zu schaffen.

Danke an Friedhilde Scholl aus Frankfurt-Sachsenhausen und Prof. Dr. Friedrich Thiessen aus Dreieich bzw. Chemnitz für ihre sehr guten Argumente, die der Redakteur Timo Reuter von der ZEIT in unserem Sinne dargestellt hat. (Kommentar von Dirk Treber) … weiterlesen


SEHR INTERESSANT

zu dem Thema Grundwasserverseuchung in Hattersheim und Frankfurter
Stadtwald hat die neue Chefin von Hessenwasser ein hochinteressantes Interview gegeben /AZ vom 27.08.2016), obwohl der Flughafen als Mitverursacher der Verschmutzungen nicht namentlich erwähnt wird  (FNP 28.08.2016) … weiterlesen 

 


Liebe Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie über den aktuellen Stand und Fortgang der von unserem Verein unterstützten Klägerinnen und Kläger unterrichten. Die Mühlen der Gerichte mahlen langsam, aber sie mahlen. Die Gerichtsverfahren gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens sind mit diesem geflügelten Wort trefflich beschrieben. 
Die Klage der von unserem Verein unterstützten Klägerinnen und Kläger gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Flughafens Frankfurt wurde am 08.02.2008 bei dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (HessVGH) in Kassel erhoben. Gut 8,25 Jahre später, am 12.04.2016, erließ der HessVGH unter Hinweis auf vorliegende Musterentscheidungen ohne mündliche Verhandlung einen Teilbeschluss, mit dem der Antrag auf Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses und eine Reihe von Hilfsanträge abgewiesen worden sind. Die Revision gegen den Teilbeschluss hat der HessVGH nicht zugelassen.  Hier weiterlesen Mitgliederbrief vom 05.08.2016

Aktueller Pressebericht: (Höchster Kreisblatt 10.08.2016) Altrip-Urteil ist letzte Hoffnung

Absolut sicher waren sich einige Flörsheimer, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Nordwest-Landebahn am Frankfurter Flughafen juristisch angreifbar und nicht haltbar sei. Das war vor über zehn Jahren. Inzwischen ist klar: Nur ein einziges Mal waren die Kläger gegen die Auswirkungen der neuen Landebahn erfolgreich gewesen, nämlich beim Nachtflugverbot, zu dem das Bundesverwaltungsgericht eine klare Aussage getroffen hat …weiterlesen 


Verspätete Starts und Landungen            –    Nachtflugverbot wird bereits jetzt schon aufgeweicht

(Wirtschaft Hessen)

Der Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Verkehrsflughafens Frankfurt Main vom 18. Dezember 2007 lässt – unabhängig von der Zulassung planmäßiger An- und Abflüge in der sog. Mediationsnacht, die das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 4. April 2012 als rechtswidrig erachtet hat und die vom HMWVL mit Bescheid vom 29.05.2012 daraufhin zurückgenommen worden ist – verspätete Starts und Landungen unter bestimmten Voraussetzungen zu. Diese Verspätungsregelungen sind vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden … weiterlesen


Außenwohnbereichsentschädigung

der RP Darmstadt hat eine Informationsbroschüre zur  Umsetzung des
Fluglärmgesetzes veröffentlicht: hier lesen

In dieser Broschüre wird auch auf  die Möglichkeit verwiesen, den für die
Außenwohnbereichsentschädigung maßgeblichen Verkehrswert ohne
Kostenrisiko überschlägig ermitteln  zu lassen (Option 2; S. 12). Das,
was ich auf der letzten DV aus der FLK berichtet habe, ist also  offiziell.

Man kann die Entschädigung schon jetzt beantragen  und erhält sie dann ab
Oktober. Für  Betroffene in der Tagschutzzone 1, die einer
Fluglärmbelastung  über 65 dB(A) ausgesetzt sind, endet die Antragsfrist
am 16.10.16

Aktuelle Information vom 27.02.2016:
Außenwohnbereichsentschädigung
Außenwohnbereich Eingabespannen

 

Zur Erstellung eines Gutachtens

zur Außenwohnbereichsentschädigung.

 

Sollte sich ein Antragsteller dafür entscheiden ein Gutachten beim Gutachterausschuss in Auftrag geben zu wollen, muss er direkt mit dem

Amt für Bodenmanagement Limburg a.d. Lahn

Berner Straße 11

65552 Limburg a. d. Lahn

Tel.: 06431 91056435

Kontakt aufnehmen.

Hier genügt ein einfaches Schreiben mit Name und Anschrift des Antragstellers und den Angaben zur Lage der Immobilie. Weiterhin sollte das Schreiben die Ordnungsnummer des Regierungspräsidiums und den Betreff „Außenwohn-bereichsentschädigung“ enthalten. Alle weiteren Schritte wird dann der zuständige Sachbearbeiter des Amtes für Bodenmanagement mit dem Antragsteller klären. 

Bevor ein Antragsteller diesen Schritt geht, sollte er jedoch abwarten, ob eine kalkulatorische Ermittlung des Verkehrswertes möglich ist. Sobald ein Antrag mit dem Kreuz bei Verkehrswert beim Regierungspräsidium in Darmstadt eingeht, wird dies geprüft. Liegt ein kalkulatorischer Verkehrswert vor, wird dieser dem Antragsteller mitgeteilt. In den meisten Fällen dürfte dann der Schritt über ein ausführliches Gutachten entfallen.

 


NORAH
die komplette Studie: hier weiterlesen

NORAH – Wissen komplett: weiterlesen

NORAH-Studie als Broschüren: NORAH_Wissen_Nr-14


 Hier etwas zum Lachen (wenn es nicht zum Weinen wäre):

Wir haben Post bekommen! Frau Kämmerer hat uns geschrieben:

»Als verantwortlich und kritisch denkende Mitbürgerin Flörsheims schicke ich hier für Ihren Verein mal einen virtuellen Beitrag, der eigentlich vor ein paar Jahren als Witz zu mir am Arbeitsplatz gemailt wurde. Für Flörsheim ist dieser aber leider pure Realität geworden!«


https://www.youtube.com/watch?v=QJMp6HXjVI


Rasen mähen ohne Rasen

Bitte stellen Sie sich vor, dass Ihr Nachbar jeden Morgen um 5 Uhr neben Ihrem Schlafzimmer seinen Motor-Rasenmäher anwerfen und bis nachts um 23 Uhr laufen lassen darf. Er hat dazu die Erlaubnis der zuständigen Behörde erwirkt, weil sein Rasenmähen im öffentlichen Interesse sei. Nach drei Jahren stellen Sie fest, dass er überhaupt keinen Rasen neben Ihrem Haus besitzt. Zur Rede gestellt, erklärt er, dass seine persönliche Lage es ihm auch in den nächsten 6 Jahren unmöglich macht, einen Rasen anzulegen. Allerdings besteht er darauf, auch weiterhin jeden Morgen um fünf Uhr den Motor-Rasenmäher anzuwerfen und bis 23 Uhr laufen zu lassen, weil ihm das zusagt … weiterlesen


Flörsheimer-Schulte-Uhr

Am 21. Oktober 2011 um 14.30 Uhr ist auf der Nordwestlandebahn das erste Flugzeug gelandet. Mit diesem Datum beginnt für Flörsheim und die umliegenden Gemeinden eine neue Zeitrechnung. Der Verein Für Flörsheim e.V. reagiert darauf mit der hier gezeigten »Flörsheimer-Schulte-Uhr« (Dr. Schulte, Vorstandschef der Fraport AG), die angibt, wie viel Zeit seit diesem »freudigen Ereignis« bereits vergangen ist.