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Neuer Eilantrag gegen Wirbelschleppen

Die Stadt Flörsheim am Main hat durch ihren Anwalt Dr. Martin Schröder einen Eilantrag beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gestellt und gefordert, Anflüge von Flugzeugen der Kategorie „Heavy“ sowie des Typs Boeing 757 von Westen auf die Nordwest-Landebahn grundsätzlich, mindestens aber bis zur Sicherung aller von Wirbelschleppen bedrohten Dächer zu untersagen.

Einen gleichlautenden Antrag hatte der Hessische Verwaltungsgerichtshof Kassel (VGH) im Juli 2013 abgelehnt. Der VGH war der Auffassung, dass den von Wirbelschleppen ausgehenden Gefahren durch das im Planergänzungsbeschluss verankerte Dachklammerungsprogramm angemessenen begegnet werde. Es sei auch nicht zu befürchten, so der VGH damals in seiner Begründung, dass die Anspruchsberechtigten von der Möglichkeit der Dachklammerung keinen Gebrauch machten oder die Maßnahme nicht in angemessen kurzer Frist umgesetzt würde. Das Fehlen einer Verpflichtung der Hauseigentümer zur Dachsicherung sei unerheblich, urteilte der VGH.

Die Stadt Flörsheim am Main sieht durch den jüngsten Wirbelschleppenvorfall eine neue Sachlage eingetreten. Am 31. März wurden in der Riedstraße, Nähe Friedhof, von einer Wirbelschleppe rund ein Dutzend Ziegel vom Dach eines Wohnhauses losgerissen, die vor das Haus fielen und dabei die Abdeckung des Carports durchschlugen. Der Vorfall beweise, argumentiert Dr. Schröder im Schriftsatz der Stadt Flörsheim am Main, dass die Gefahr wirbelschleppenbedingter Schäden nach wie vor gegeben sei. Das Dachklammerungsprogramm sei offensichtlich ungeeignet, die Gefahr zu bannen, denn drei Jahre nach dem Start des Programms seien in Flörsheim erst 600 Dächer, das sind weniger als ein Drittel der anspruchsberechtigten Häuser, geklammert. Deshalb solle das Bundesverwaltungsgericht – bei dem auch die Beschwerden der Stadt Flörsheim am Main gegen die Versagung der Revision in den Klageverfahren gegen den Flughafenausbau anhängig sind – nun die Überflüge wie beantragt verbieten.

Bürgermeister Michael Antenbrink hofft darauf, „dass die Leipziger Richter dem Schutz des Lebens und der Gesundheit der Flörsheimer Bevölkerung Vorrang einräumen vor den Interessen der Luftverkehrswirtschaft. Die dargelegten Fakten zeigen eindeutig, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht den nötigen Effekt erzielen.“

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Andreas Wörner
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Magistrat der Stadt Flörsheim am Main


Und schon wieder ein Vorfall, der laut Fraport nur einmal in 1 Million Jahren geschieht:

Wirbelschleppenvorfall in Flörsheim

Gestern Nachmittag hat es einen Wirbelschleppenvorfall in der Riedstraße nähe Friedhof  gegeben. Vom Dach eines Wohnhauses wurden rund ein Dutzend Ziegel losgerissen, die vor das Haus fielen und dabei die Abdeckung des Carports durchschlugen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Bürgermeister Michael Antenbrink ruft die Hauseigentümer in Flörsheim dazu auf, vom Dachsicherungsprogramm der Fraport AG Gebrauch zu machen. „Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, die Dächer klammern zu lassen und damit mögliche Schäden zu verhindern“, sagt der Bürgermeister.

Für Fragen zum Thema Dachsicherung steht die städtische Stabsstelle Flughafen, Telefon 06145 955-214, zur Verfügung.

Wirbelschleppe beschädigt Haus in Flörsheim – Verursacher schnell ermittelt siehe Pressebericht (Mainspitze 01.4.2016) In Flörsheim ist es am Donnerstagmittag erneut zu einem Wirbelschleppenschaden gekommen. Es traf diesmal Familie Hart in der Riedstraße 75, am seitlichen Ausgang des neuen Friedhofs … weiterlesen

Wirbelschleppe beschädigt Dach – (FNP 02.04.2016)  Es gehört fast schon zum Alltag in Flörsheim, dass im Norden und Nordosten der Stadt reihenweise Ziegel von den Dächern purzeln, wenn in niedriger Höhe Flugzeuge diese Bereiche überfliegen. Am Donnerstag war es wieder so weit … weiterlesen  

DFLD Kamera beweist zu niedrigen Anflug weiterlesen 

Unglaublich muss erst ein Mensch zu schaden kommen!

(Main Spitze 11.04.2016) Deutsche Flugsicherung kann DFLD-Daten nicht nachvollziehen … weiterlesen

(Höchster Kreisblatt 09.04.2016) Boeing fliegt nicht zu niedrig … weiterlesen

Wirbelschleppenschaden erneut in Raunheim 

(Mainspitze 26.04.2016) Wirbelschleppenschaden in der Römerstraße von Fraport umgehend behoben … weiterlesen  


Außenwohnbereichsentschädigung

der RP Darmstadt hat eine Informationsbrochüre zur  Umsetzung des
Fluglärmgesetzes veröffentlicht: hier lesen

In dieser Broschüre wird auch auf  die Möglichkeit verwiesen, den für die
Außenwohnbereichsentschädigung maßgeblichen Verkehrswert ohne
Kostenrisiko überschlägig ermitteln  zu lassen (Option 2; S. 12). Das,
was ich auf der letzten DV aus der FLK berichtet habe, ist also  offiziell.

Man kann die Entschädigung schon jetzt beantragen  und erhält sie dann ab
Oktober. Für  Betroffene in der Tagschutzzone 1, die einer
Fluglärmbelastung  über 65 dB(A) ausgesetzt sind, endet die Antragsfrist
am 16.10.16

Aktuelle Information vom 27.02.2016:
Außenwohnbereichsentschädigung
Außenwohnbereich Eingabespannen


Untersuchung Ultrafeinstaubbelastung – sehr interessant – wir sind gespannt !

(Bund.de) Das Umweltbundesamt hat jetzt eine Untersuchung zur Untersuchung der Ultrafeinstaubbelastung und Ihrer Quellen ausgeschrieben: siehe Link

„Klaus Wirtz vom Umweltbundesamt geht bei aller Zurückhaltung davon aus, dass ultrakleine  Partikel, die bei einem Verbrennungsprozess entstehen, als „gefährlich“ eingestuft werden können.“

Ultra Feinstaub auf der Spur

(FR 08.02.2016)  Bislang hieß es, dass es unter den Einflugschneisen für den Frankfurter Flughafen keine besondere Feinstaubbelastung gebe. Erste Messungen durch Bürgerinitiativen und das Umweltbundesamt werfen nun Fragen auf …  weiterlesen


Derzeit finden im Bundesrat die Auseinandersetzung mit dem Entwurf der Bundesregierung für eine 15. Novelle des Luftverkehrsgesetzes (siehe Anlage) statt. Aus Sicht des Fluglärmschutzes ist vor allem die geplante Neuregelung von § 8 Abs. 1 LuftVG von Bedeutung … weiterlesen


NORAH
die komplette Studie: hier weiterlesen

NORAH – Wissen komplett: weiterlesen

NORAH-Studie als Broschüren: NORAH_Wissen_Nr-14


 Hier etwas zum Lachen (wenn es nicht zum Weinen wäre):

Wir haben Post bekommen! Frau Kämmerer hat uns geschrieben:

»Als verantwortlich und kritisch denkende Mitbürgerin Flörsheims schicke ich hier für Ihren Verein mal einen virtuellen Beitrag, der eigentlich vor ein paar Jahren als Witz zu mir am Arbeitsplatz gemailt wurde. Für Flörsheim ist dieser aber leider pure Realität geworden!«


https://www.youtube.com/watch?v=QJMp6HXjVI


Rasen mähen ohne Rasen

Bitte stellen Sie sich vor, dass Ihr Nachbar jeden Morgen um 5 Uhr neben Ihrem Schlafzimmer seinen Motor-Rasenmäher anwerfen und bis nachts um 23 Uhr laufen lassen darf. Er hat dazu die Erlaubnis der zuständigen Behörde erwirkt, weil sein Rasenmähen im öffentlichen Interesse sei. Nach drei Jahren stellen Sie fest, dass er überhaupt keinen Rasen neben Ihrem Haus besitzt. Zur Rede gestellt, erklärt er, dass seine persönliche Lage es ihm auch in den nächsten 6 Jahren unmöglich macht, einen Rasen anzulegen. Allerdings besteht er darauf, auch weiterhin jeden Morgen um fünf Uhr den Motor-Rasenmäher anzuwerfen und bis 23 Uhr laufen zu lassen, weil ihm das zusagt … weiterlesen


Flörsheimer-Schulte-Uhr

Am 21. Oktober 2011 um 14.30 Uhr ist auf der Nordwestlandebahn das erste Flugzeug gelandet. Mit diesem Datum beginnt für Flörsheim und die umliegenden Gemeinden eine neue Zeitrechnung. Der Verein Für Flörsheim e.V. reagiert darauf mit der hier gezeigten »Flörsheimer-Schulte-Uhr« (Dr. Schulte, Vorstandschef der Fraport AG), die angibt, wie viel Zeit seit diesem »freudigen Ereignis« bereits vergangen ist.