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Erneuter Wirbelschleppenvorfall in Flörsheim (Main Spitze 17.01.2017) Wirbelschleppe in Flörsheim: In der Gallusstraße kracht ein Ziegel auf Straße und Bürgersteig …  weiterlesen

Hans Jakob Gall vom Verein Für Flörsheim e. V. bemerkt dazu:
Auch dieser Vorfall zeigt auf, wie wichtig es ist, die Klage unserer Musterkläger gegen die Wirbelschleppengefahr in Flörsheim vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen. Denn das Gutachten, das der Umweltverträglichkeits- prüfung zum Bau der Landebahn Nordwest zugrunde lag und dessen Bau ermöglichte, Stichwort: Ein Vorfall in 10 Millionen Jahren, hätte nie akzeptiert werden dürfen. Ich wiederhole hier die Passage aus der Präsentation von Dr. Schröder anlässlich unserer Mitgliederversammlung am 21.  November 2016 in der Flörsheimer Stadthalle:

In unserem Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren vor dem BVerwG haben wir beantragt, dass die folgende, das Wirbelschleppengutachten der Fraport betreffende Frage dem EuGH gemäß Art. 267 Abs. 3 AEUV zur Vorabentscheidung vorgelegt wird:

„Ist Art. 11 der Richtlinie 2011/92/EU dahin auszulegen, dass die Mitgliedstaaten verpflichtet sind, die Anwendbarkeit der im Hinblick auf die Anfechtung der materiellrechtlichen und verfahrenrechtlichen Rechtmäßigkeit einer Entscheidung zur Umsetzung von Art. 11 der Richtlinie 2011/92/EU ergangenen Vorschrift des nationalen Rechts auch auf den Fall zu erstrecken, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung zwar durchgeführt worden ist, dass aber ein UVP-Fachgutachten über eine Vorhabensauswirkung, die die Rechte des Klägers berührt, fehlerhaft ist und deshalb die betreffende Auswirkung für den Fall der Vorhabenverwirklichung als praktisch nicht existent beschreibt?“

 

Erste Reaktionen:

BfU Eddersheim informiert:
www.bfu-eddersheim.de

17.01.2016: Erneuter Wirbelschleppenschlag in Flörsheim

(Flörsheim/Raunheim) Heute, am 17.01.2017 hat sich nach einer Meldung  aus BI-Kreisen in Flörsheim ein erneuter Wirbelschleppenfall ereignet.   Der eiskalte, trockene Ostwind und der aktuelle Landeanflug auf 07L   (Nordwestbahn) begünstigt die Wirbelschleppengefahr über Raunheim und   Flörsheim.

Dieser Vorfall dürfte Wasser auf die Mühlen derer sein, die ein  Rechtsmittel gegen die kürzlich erfolgte Ablehnung der Flörsheimer  
Nichtzulassungsbeschwerde aus Leipzig fordern. Immerhin ruhen auf   Flörsheim die Hoffnungen des ganzen Main-Taunus Kreises und der Städte  Hattersheim und Flörsheim, welche ihre eigenen Klagen unter Hinweis  auf das Flörsheimer Musterverfahren einschlafen ließen. Noch im   Februar 2016 erklärte sich der Kreis mit Flörsheim solidarisch und der  Kreistag MTK sicherte eine finanzielle Unterstützung des Flörsheimer   Musterverfahrens zu.

Aus aktuellem Anlass erhalten Sie die Antwort von Min. Al-Wazir  auf eine Anfrage der Linksfraktion zu der Wirbelschleppengefahr mit  
der Bitte um Kenntnisnahme.

Laut Herrn Al-Wazir sei mit der Dachklammerung alles getan. In  Raunheim wurde im Dezember sogar ein Rolladen vom Haus gerissen. 

siehe Pressebericht vom 07.01.2017 weiterlesen

Jetzt müsste Herr Al-Wazir konsequenterweise auch noch ein  Rolladen-Klammerungsprogramm auflegen lassen. Die nächste  
Planergänzung läßt schon wieder grüßen.

Anfrage an Herr Al-Wazir und Antwort von Herr Al-Wazir …  weiterlesen

Viele Grüße
Frank Wolf
BfU Eddersheim 1975 eV
www.bfu-eddersheim.de

 


ENDGÜLTIG KEINE REVISION

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig (BVG) hat die Beschwerde der Stadt Flörsheim am Main darüber, keine Revision einlegen zu dürfen gegen die im März 2015 erfolgte Abweisung der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss in Sachen Flughafenausbau, zurückgewiesen.
Das beanstandete Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes war seinerzeit ohne mündliche Verhandlung erfolgt. „Der Stadt Flörsheim am Main ist es nach der jüngsten Entscheidung des BVG nun endgültig verwehrt, ihre Argumente gegen den Flughafenausbau in einer Gerichtsverhandlung vorzutragen“, resümiert Bürgermeister Michael Antenbrink. Die theoretisch noch denkbaren rechtlichen Schritte einer Anhörungsrüge beim BVG oder einer Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird die Stadt mangels Erfolgsaussichten nicht mehr gehen.

Vor dem Bundesverwaltungsgericht anhängig ist hingegen noch die Beschwerde der Stadt Flörsheim am Main gegen die Nichtzulassung der
Revision gegen das Urteil zu den abgewiesenen Anträgen der Stadt in Sachen Wirbelschleppen und Fluglärmschutz in den Nachtrandstunden. Außerdem muss Leipzig noch über einen Eilantrag bezüglich der Sperrung der Landebahn Nordwest für schwere Maschinen entscheiden, den die Stadt nach einem gefährlichen Wirbelschleppenvorfall im vergangenen Frühjahr eingereicht hatte.  

Die Ablehnung der Beschwerde der Stadt Flörsheim betrifft nicht die Musterkläger vom Verein für Flörsheim  

                                                                       Wir kämpfen weiter!

 


 Unbedingt vormerken:

200. Montagsdemonstration am 30. Januar 2017 um 18.00 Uhr im Terminal 1

Bringen Sir Ihre Familie, Freunde und Nachbarn mit.  Setzen wir ein Zeichen unseres ungebrochenen Widerstands!             

 Flyer 


Ryanair fliegt künftig auch ab Frankfurt

(FNP 01.11.2016) Wer derzeit von Frankfurt aus mit einem ausgewiesenen Billigflieger in die Welt hinaus will, hat nicht gerade die Qual der Wahl: Mit der spanischen Vueling und der isländischen Wow Air starten und landen gerade mal zwei Billigheimer am hiesigen Flughafen – das entspricht gerade mal mickrigen vier Prozent des gesamten Flugaufkommens in Frankfurt … weiterlesen  

Fraport buhlt nun auch um Eurowings

(FNP 03.11.2016) Fraport kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nach Ryanair buhlt der Frankfurter Flughafen nun auch um Eurowings. Kein Wunder: Die Passagierzahlen sind wenig erbaulich … weiterlesen 

(Hessenschau 02.11.2016) Der Frankfurter Flughafen inszeniert am Mittwochvormittag die Ankunft des Billigfliegers Ryanair. Ein Stich ins Herz von Lufthansa und Condor, die hier ihre Heimatbasis haben. Was steckt dahinter? … ansehen 

Zickenkrieg um Landegebühren (Handelsblatt 03.11.2016) … weiterlesen

(airliners.de 10.11.2016) Fraport-Rabatte für Ryanair? So undenkbar wie ein Wahlsieg von Trump … weiterlesen 

Erste Reaktionen:

Ryanair-Diskussion belegt Notwendigkeit einer rechtsverbindlichen Lärmobergrenze

Der von der Fraport AG gewünschte Einstieg der Billigfluglinie Ryanair ist für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein weiterer Beleg für die Notwendigkeit einer rechtsverbindlichen Lärmobergrenze. BUND Sprecher Thomas Norgall: „Dem Fraport-Vorstand kann man nicht trauen. Das Flughafenwachstum darf nicht länger auf Kosten der Bevölkerung erfolgen.“ Der BUND fordert von der Landesregierung deshalb eine rechtsverbindliche dynamische Lärmobergrenze, die es ermöglicht, dass der technische Fortschritt bei der Lärmreduzierung den Menschen auch wirklich zugute kommt.

Inakzeptabel ist für den Umweltverband, dass Fraport die Billigfluglinie Ryanair durch massive Subvention zur Nutzung des Frankfurter Flughafens bewegen will. Nach Medienberichten soll der Billigflieger von der Fraport auf Jahre hinaus einen Preisvorteil von 15-20 % erhalten. Ein solcher Preisvorteil wäre für den BUND eine Subvention zu Lasten des Lärmschutzes. „Wenn aus dem Marktgeschehen keine Zunahme der Flugbewegungen resultiert, dann sollte Fraport den Bau des seit Jahren umstrittenen Terminals 3 einstellen“, fordert Thomas Norgall vom BUND.

Mit ihren Wünschen nach einer Aufweichung des Nachtflugverbotes von 23 bis 5 Uhr vom Sommer diesen Jahres und ihrer wirtschaftlich zweifelhaften Strategie, die Zahl der Flugbewegungen durch massive Subventionen für neue Airlines zu steigern, zeigt die Fraport AG einmal mehr ihre Rücksichtslosigkeit gegenüber der Bevölkerung. Je aggressiver der Fraport-Vorstand seine Wachstumsziele vertritt, umso konsequenter muss die Landesregierung sich für die Interessen der lärmgeplagten Anwohnerinnen und Anwohner einsetzen.

Pressekontakt:

Thomas Norgall stellv. Landesgeschäftsführer/Naturschutzreferent   0170 22772381

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Norgall
Naturschutzreferent/stellv. Landesgeschäftsführer
BUND Hessen
Geleitsstraße 14
60599 Frankfurt
am Main

(Stadt Frankfurt 02.11.2016) „Dass der Frankfurter Flughafen nun immer mehr Billigflieger – wie die irische Ryanair – anzieht, bedeutet für die Bürger schlicht noch mehr Flugbewegungen und somit mehr Lärm. Das widerspricht eindeutig dem Koalitionsvertrag der Stadt Frankfurt, der besagt, dass es zum jetzigen Zeitpunkt zu laut ist und daher leiser werden muss … weiterlesen 

(Zeit Online 02.11.2016) Wird Frankfurt zum Billigflughafen … weiterlesen 

(Frankfurter Allgemeine 16.11.2016) Ryanair hat für Frankfurt noch größere Pläne  … weiterlesen  

Leserbrief von Herrn W. Steinhoff

„Ein krankhaft vergrößerter Herzmuskel zerstört am Ende den gesamten   Organismus, sagen die Mediziner. Durch den nicht benötigten  
(krankhaften) Ausbau hat Fraport nun das Problem die bereitgestellte  Kapazität sinnvoll zu nutzen, daher jetzt der wirtschaftliche Zwang  
Ryanair nach Frankfurt zu locken, damit die Landebahnen und Terminals nicht noch leerer werden. Ryanair ist für Lohndumping und  
gesetzeswidrige ICH-AG`s bekannt, Ryanair wird so auch die gut  bezahlten Mitarbeiter von Lufthansa mittelfristig von Frankfurt  
verdrängen, es entsteht eine Lohnabwärtsspirale, in der Luft und am  Boden. Ryanair versteuert Gewinne in Irland, die Sozialsystem in  
Deutschland erhalten niedrigere Beiträge. Lufthansa als größter Kunde  von Fraport wird schwer beschädigt und das schadet am Ende auch 
Fraport, alles Folgen von einem krankhaft vergrößerten Herzmuskel.“


 Hier etwas zum Lachen (wenn es nicht zum Weinen wäre):

Wir haben Post bekommen! Frau Kämmerer hat uns geschrieben:

»Als verantwortlich und kritisch denkende Mitbürgerin Flörsheims schicke ich hier für Ihren Verein mal einen virtuellen Beitrag, der eigentlich vor ein paar Jahren als Witz zu mir am Arbeitsplatz gemailt wurde. Für Flörsheim ist dieser aber leider pure Realität geworden!«


https://www.youtube.com/watch?v=QJMp6HXjVI


Rasen mähen ohne Rasen

Bitte stellen Sie sich vor, dass Ihr Nachbar jeden Morgen um 5 Uhr neben Ihrem Schlafzimmer seinen Motor-Rasenmäher anwerfen und bis nachts um 23 Uhr laufen lassen darf. Er hat dazu die Erlaubnis der zuständigen Behörde erwirkt, weil sein Rasenmähen im öffentlichen Interesse sei. Nach drei Jahren stellen Sie fest, dass er überhaupt keinen Rasen neben Ihrem Haus besitzt. Zur Rede gestellt, erklärt er, dass seine persönliche Lage es ihm auch in den nächsten 6 Jahren unmöglich macht, einen Rasen anzulegen. Allerdings besteht er darauf, auch weiterhin jeden Morgen um fünf Uhr den Motor-Rasenmäher anzuwerfen und bis 23 Uhr laufen zu lassen, weil ihm das zusagt … weiterlesen


Flörsheimer-Schulte-Uhr

Am 21. Oktober 2011 um 14.30 Uhr ist auf der Nordwestlandebahn das erste Flugzeug gelandet. Mit diesem Datum beginnt für Flörsheim und die umliegenden Gemeinden eine neue Zeitrechnung. Der Verein Für Flörsheim e.V. reagiert darauf mit der hier gezeigten »Flörsheimer-Schulte-Uhr« (Dr. Schulte, Vorstandschef der Fraport AG), die angibt, wie viel Zeit seit diesem »freudigen Ereignis« bereits vergangen ist.