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Jahreshauptversammlung am Montag, den 21. November 2016 um 19.30 Uhr

                           in der Stadthalle Flörsheim, Kapellenstr. 1, kleiner Saal

 


Ryanair fliegt künftig auch ab Frankfurt

(FNP 01.11.2016) Wer derzeit von Frankfurt aus mit einem ausgewiesenen Billigflieger in die Welt hinaus will, hat nicht gerade die Qual der Wahl: Mit der spanischen Vueling und der isländischen Wow Air starten und landen gerade mal zwei Billigheimer am hiesigen Flughafen – das entspricht gerade mal mickrigen vier Prozent des gesamten Flugaufkommens in Frankfurt … weiterlesen  

Fraport buhlt nun auch um Eurowings

(FNP 03.11.2016) Fraport kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nach Ryanair buhlt der Frankfurter Flughafen nun auch um Eurowings. Kein Wunder: Die Passagierzahlen sind wenig erbaulich … weiterlesen 

(Hessenschau 02.11.2016) Der Frankfurter Flughafen inszeniert am Mittwochvormittag die Ankunft des Billigfliegers Ryanair. Ein Stich ins Herz von Lufthansa und Condor, die hier ihre Heimatbasis haben. Was steckt dahinter? … ansehen 

Zickenkrieg um Landegebühren (Handelsblatt 03.11.2016) … weiterlesen

(airliners.de 10.11.2016) Fraport-Rabatte für Ryanair? So undenkbar wie ein Wahlsieg von Trump … weiterlesen 

Erste Reaktionen:

Ryanair-Diskussion belegt Notwendigkeit einer rechtsverbindlichen Lärmobergrenze

Der von der Fraport AG gewünschte Einstieg der Billigfluglinie Ryanair ist für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein weiterer Beleg für die Notwendigkeit einer rechtsverbindlichen Lärmobergrenze. BUND Sprecher Thomas Norgall: „Dem Fraport-Vorstand kann man nicht trauen. Das Flughafenwachstum darf nicht länger auf Kosten der Bevölkerung erfolgen.“ Der BUND fordert von der Landesregierung deshalb eine rechtsverbindliche dynamische Lärmobergrenze, die es ermöglicht, dass der technische Fortschritt bei der Lärmreduzierung den Menschen auch wirklich zugute kommt.

Inakzeptabel ist für den Umweltverband, dass Fraport die Billigfluglinie Ryanair durch massive Subvention zur Nutzung des Frankfurter Flughafens bewegen will. Nach Medienberichten soll der Billigflieger von der Fraport auf Jahre hinaus einen Preisvorteil von 15-20 % erhalten. Ein solcher Preisvorteil wäre für den BUND eine Subvention zu Lasten des Lärmschutzes. „Wenn aus dem Marktgeschehen keine Zunahme der Flugbewegungen resultiert, dann sollte Fraport den Bau des seit Jahren umstrittenen Terminals 3 einstellen“, fordert Thomas Norgall vom BUND.

Mit ihren Wünschen nach einer Aufweichung des Nachtflugverbotes von 23 bis 5 Uhr vom Sommer diesen Jahres und ihrer wirtschaftlich zweifelhaften Strategie, die Zahl der Flugbewegungen durch massive Subventionen für neue Airlines zu steigern, zeigt die Fraport AG einmal mehr ihre Rücksichtslosigkeit gegenüber der Bevölkerung. Je aggressiver der Fraport-Vorstand seine Wachstumsziele vertritt, umso konsequenter muss die Landesregierung sich für die Interessen der lärmgeplagten Anwohnerinnen und Anwohner einsetzen.

Pressekontakt:

Thomas Norgall stellv. Landesgeschäftsführer/Naturschutzreferent   0170 22772381

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Norgall
Naturschutzreferent/stellv. Landesgeschäftsführer
BUND Hessen
Geleitsstraße 14
60599 Frankfurt
am Main

(Stadt Frankfurt 02.11.2016) „Dass der Frankfurter Flughafen nun immer mehr Billigflieger – wie die irische Ryanair – anzieht, bedeutet für die Bürger schlicht noch mehr Flugbewegungen und somit mehr Lärm. Das widerspricht eindeutig dem Koalitionsvertrag der Stadt Frankfurt, der besagt, dass es zum jetzigen Zeitpunkt zu laut ist und daher leiser werden muss … weiterlesen 

(Zeit Online 02.11.2016) Wird Frankfurt zum Billigflughafen … weiterlesen 

(Frankfurter Allgemeine 16.11.2016) Ryanair hat für Frankfurt noch größere Pläne  … weiterlesen  

Leserbrief von Herrn W. Steinhoff

„Ein krankhaft vergrößerter Herzmuskel zerstört am Ende den gesamten   Organismus, sagen die Mediziner. Durch den nicht benötigten  
(krankhaften) Ausbau hat Fraport nun das Problem die bereitgestellte  Kapazität sinnvoll zu nutzen, daher jetzt der wirtschaftliche Zwang  
Ryanair nach Frankfurt zu locken, damit die Landebahnen und Terminals nicht noch leerer werden. Ryanair ist für Lohndumping und  
gesetzeswidrige ICH-AG`s bekannt, Ryanair wird so auch die gut  bezahlten Mitarbeiter von Lufthansa mittelfristig von Frankfurt  
verdrängen, es entsteht eine Lohnabwärtsspirale, in der Luft und am  Boden. Ryanair versteuert Gewinne in Irland, die Sozialsystem in  
Deutschland erhalten niedrigere Beiträge. Lufthansa als größter Kunde  von Fraport wird schwer beschädigt und das schadet am Ende auch 
Fraport, alles Folgen von einem krankhaft vergrößerten Herzmuskel.“

 


Das 5. Jahr der Inbetriebnahme der Nordwest-Landebahn jährte sich am 21.10.2016

nachstehend ein kurzer Rückblick von der Großdemo in Mainz am 22.10.2016

(SWR 22.10.16) Schrei nach Stille Fluglärmgegner gehen in Mainz auf die Straße … ansehen     

(RTL) 5 Jahre Frankfurter Nordwest-Landebahn … ansehen  

(Hessenschau 22.10.2016) Großdemo in Mainz … ansehen  

(Frankfurter Rundschau 22.10.2016) Druck auf Fraport muss bleiben … weiterlesen  

Startbahn West – Die Wutbürger der 80er

ZDF Livestream 40 MINUTEN ansehen

Vielen Dank an ALLE die am Samstag in Mainz trotz schlechten Wetter teilgenommen haben.

 


 

Liebe Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie über den aktuellen Stand und Fortgang der von unserem Verein unterstützten Klägerinnen und Kläger unterrichten. Die Mühlen der Gerichte mahlen langsam, aber sie mahlen. Die Gerichtsverfahren gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens sind mit diesem geflügelten Wort trefflich beschrieben. 
Die Klage der von unserem Verein unterstützten Klägerinnen und Kläger gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Flughafens Frankfurt wurde am 08.02.2008 bei dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (HessVGH) in Kassel erhoben. Gut 8,25 Jahre später, am 12.04.2016, erließ der HessVGH unter Hinweis auf vorliegende Musterentscheidungen ohne mündliche Verhandlung einen Teilbeschluss, mit dem der Antrag auf Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses und eine Reihe von Hilfsanträge abgewiesen worden sind. Die Revision gegen den Teilbeschluss hat der HessVGH nicht zugelassen.  Hier weiterlesen Mitgliederbrief vom 05.08.2016

Aktueller Pressebericht: (Höchster Kreisblatt 10.08.2016) Altrip-Urteil ist letzte Hoffnung

Absolut sicher waren sich einige Flörsheimer, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Nordwest-Landebahn am Frankfurter Flughafen juristisch angreifbar und nicht haltbar sei. Das war vor über zehn Jahren. Inzwischen ist klar: Nur ein einziges Mal waren die Kläger gegen die Auswirkungen der neuen Landebahn erfolgreich gewesen, nämlich beim Nachtflugverbot, zu dem das Bundesverwaltungsgericht eine klare Aussage getroffen hat …weiterlesen 

 


 

NORAH
die komplette Studie: hier weiterlesen

NORAH – Wissen komplett: weiterlesen

NORAH-Studie als Broschüren: NORAH_Wissen_Nr-14

Wie wirkt Verkehrslärm auf Menschen und welche politischen Herausforderungen ergeben sich daraus?

Aktuelles News


 Hier etwas zum Lachen (wenn es nicht zum Weinen wäre):

Wir haben Post bekommen! Frau Kämmerer hat uns geschrieben:

»Als verantwortlich und kritisch denkende Mitbürgerin Flörsheims schicke ich hier für Ihren Verein mal einen virtuellen Beitrag, der eigentlich vor ein paar Jahren als Witz zu mir am Arbeitsplatz gemailt wurde. Für Flörsheim ist dieser aber leider pure Realität geworden!«


https://www.youtube.com/watch?v=QJMp6HXjVI


Rasen mähen ohne Rasen

Bitte stellen Sie sich vor, dass Ihr Nachbar jeden Morgen um 5 Uhr neben Ihrem Schlafzimmer seinen Motor-Rasenmäher anwerfen und bis nachts um 23 Uhr laufen lassen darf. Er hat dazu die Erlaubnis der zuständigen Behörde erwirkt, weil sein Rasenmähen im öffentlichen Interesse sei. Nach drei Jahren stellen Sie fest, dass er überhaupt keinen Rasen neben Ihrem Haus besitzt. Zur Rede gestellt, erklärt er, dass seine persönliche Lage es ihm auch in den nächsten 6 Jahren unmöglich macht, einen Rasen anzulegen. Allerdings besteht er darauf, auch weiterhin jeden Morgen um fünf Uhr den Motor-Rasenmäher anzuwerfen und bis 23 Uhr laufen zu lassen, weil ihm das zusagt … weiterlesen


Flörsheimer-Schulte-Uhr

Am 21. Oktober 2011 um 14.30 Uhr ist auf der Nordwestlandebahn das erste Flugzeug gelandet. Mit diesem Datum beginnt für Flörsheim und die umliegenden Gemeinden eine neue Zeitrechnung. Der Verein Für Flörsheim e.V. reagiert darauf mit der hier gezeigten »Flörsheimer-Schulte-Uhr« (Dr. Schulte, Vorstandschef der Fraport AG), die angibt, wie viel Zeit seit diesem »freudigen Ereignis« bereits vergangen ist.